Samstag, 11. April 2009

Die Uni von innen

1. Baselexpedition mit Papa und Mama (Teil 2) : Die Uni von innen

Nachdem Papa und ich ausgiebig die Orchideen fotographiert hatten, haben wir unsere erste Stadterkundung am Freitag fortgesetzt. Mama hatte anonym in diesem Blog geschrieben, dass sie sich freue, dass wir beim Feiern so viel Spaß hätten, sie aber auch gerne wüsste, wie meine Uni von inne aussähe, daher hieß es beim Stadtrundgang schwerpunktmäßig:

"Paula, zeig uns mal Deine Uni!"

Blick aufs Gässchen vis-à-vis zum Philosophischen Seminar

Der Innenhof des "Schönen Hauses", in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, hat dieses Gebäude auch das Erdbeben von Basel überstanden (1356).

Man beachte bitte die Gotischen Spitzbögen, in diesem Raum lerne ich (sinnigerweise) Gotisch.

Auch der benachbarte Innenhof gehört zur Uni, hat wunderschöne Balkone...

...und lädt zum Sonnenbad ein.

Die Sonne haben wir dann auch gleich mit einem kleinen Päuschen ausgenutzt.

Bevor es weiter zum Innenhof des Deutschen Seminars ging.

Voilà, hier verbringe ich den größten Teil meines Unterrichts.

Mama wollte natürlich austesten, ob in Basel wirklich überall Trinkwasser durch die Brunnen fließt.

Zum Aufwärmen haben wir die Basler Shopping-Meile rund ums Rathaus ein bisschen unsicher gemacht. Mit dem Ergebnis, dass wir wieder einmal zu der Feststellung kamen:

...dass Mama...

...ein absolutes Hutgesicht hat...

...und ihr wirklich jeder Hut steht (das hier ist nur eine kleine Auswahl)!

Cowboy George durfte auch einen Hut probieren!

Auf dem Rathausplatz in Basel ist immer werktags Markt. Dort gibt es auch eine Wurstverkäuferin mit einer richtigen "Berliner Schnauze". Natürlich hat die Dame Baseldüütsch geredet, aber so von der Art her hat sie uns sehr an Berlin erinnert. Wir haben ihr also drei Klöpfer abgekauft (Basler Spezialität: eine Brühwurst, die grilliert wird). Danach habe ich den Trick mit dem Fahrstuhl auf's Rathausdach wiederholt und wir haben meinen Freund, den Regenrinnenfisch, wiedergesehen. Diesmal ist mir eine bessere Perspektive zum Fotographieren eingefallen!

Abend kamen wir dann alle in der WG-Küche zusammen. Dort hat Lea sich (wie Mama beobachtete) die ganze Zeit ausgiebig im Fensterglas gespiegelt, wenn sie nicht einen ihrer endlos langweiligen Monologe von sich gegeben hat, die jeden Turn-Wechsel durch enervierende Redundanzen verunmöglichen. Ein kleiner Abkotz-Post über Lea wird noch folgen. Die, die mich in letzter Zeit besucht haben und meinen geballten Frust über "Prinzessin Lea" bereits mitbekommen haben, können da ja dann weglesen... Ansonsten war es aber ein sehr netter Abend und wir haben uns gut unterhalten. Kein Wunder, alle meine Freunde mögen meine coolen, jungen Eltern!!

Hier noch eine kleine Demonstration, warum Pia...

...und ich uns so gut verstehen!

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