Die Schweiz scheint voll von unsinnigen Schildern zu sein. Manchmal fallen sie mir selbst auf, manchmal machen mich andere darauf aufmerksam.
Mit Markus zusammen gesichtet. Irgendwie scheint da in Klammern zu stehen:
Und bitte gleich noch leise atmen und leise lachen und leise leben...
Dieses Schild habe ich am Samstag mit Pia zusammen gesehen. Vielleicht geht es nur mir so, weil mich vier Jahre Linguistik-Studium versaut haben, aber irgendwie fehlt mir bei diesen Wortbrocken doch ein kleines bisschen die Syntax... Den Reiher im Hintergrund ficht das Schild ohnehin nicht an. Aber wahrscheinlich hat der einfach kein Hundeabitur.

Hier eine kleine Sammlung von unsinnigen Schildern:
Und bitte gleich noch leise atmen und leise lachen und leise leben...
Für Deutsche, die in der Regel was Rassismus angeht zu großer Überempfindlichkeit neigen, auch schwer nachzuvollziehen: Der Ausländerausweis. Dieses lila Prachtexemplar habe ich gegen eine Gebühr von 25 CHF erhalten, nachdem ich mich polizeilich gemeldet habe. Also, Ihr Lieben, wenn Ihr Euch bisher damit gebrüstet habt, sogar mit einer Illegalen befreundet zu sein, dann müsst Ihr ab jetzt bei der Wahrheit bleiben. Ich bin hier nicht mehr illegal, sondern nur noch Ausländerin. Deshalb passe ich auch so gut nach Klein-Basel in die Feldbergstrasse, das Ausländerviertel. Hier leben Pakistaner, Türken, Kurden, Araber, Franzosen, Afrikaner, Indonesier, Vietnamesen etc. Eine heterogene, weltoffene Stimmung und jede Menge toller Läden von Gemüsehändlern über Trödler (Brockenstuben) bis zu afrikanischen Schmuckgeschäften... One of the many things I love about Basel.
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