Mittwoch, 25. Februar 2009

Besuch von Julia: Velo vs. Bus

Rückblick: Samstag, 21. Februar 2009

Julia, meine Germanistik-Mitstudentin, macht gerade ein Praktikum in Mannheim beim IDS (Institut für Deutsche Sprache - *herzklopf*). Wir haben uns lustigerweise letztes Jahr im Mai auf einer Exkursion ausgerechnet in die Schweiz (St. Gallen und Einsiedeln) kennen gelernt und angefreundet.

Und weil Mannheim nicht weit weg von Basel ist (2 Stunden mit dem ICE) und Julia mich gern besuchen kommen wollte und noch dazu die Deutsche Bahn mit einem Sparticket mitgespielt hat, habe ich sie am Samstagmorgen um 8:47 Uhr vom Basler Bahnhof abgeholt.

Die Sache hat allerdings eine Vorgeschichte: Am Freitag war ich komplett tot nach einer unglaublich schönen, aber auch unglaublich anstrengenden ersten Woche. Dementsprechend schlecht bin ich auch am Samstag aus dem Bett gekommen. Ich musste noch aufräumen und mich zurecht machen... Jedenfalls hab ich den Bus verpasst, den ich hätte nehmen müssen, um Julia pünktlich auf dem Gleis entgegegen zu hüpfen. Also hab ich mich kurzentschlossen auf mein schnuckeliges Renn-Velo geschmissen und mich abgestrampelt, um (Happy End) gleichzeitig mit dem Zug auf dem Gleis anzukommen und Julia in Basel begrüßen zu können.

Wir beschlossen, erst einmal zu mir nach Hause zu fahren. Ich brachte Julia zur Bushaltestelle und sagte ihr, wo sie aussteigen müsste (was sie natürlich im Bus sitzend sofort wieder vergessen hat: "Edwardstraße, Erwinplatz...??") und dass sie vermutlich etwas vor mir da sein würde, denn der Bus braucht ja nur 10 Minuten. Aber mit dieser Vermutung hatte ich mich getäuscht. Ich war 2-3 Minuten vor dem Bus da! "Wie hat sie das gemacht?" fragt sich jetzt der geneigte Leser, der mich ja kennt und um meine ausgeprägte Unsportlichkeit weiß. Nun ja, es ging die ganze Strecke bergab.

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