Mittwoch, 25. Februar 2009

2. Baselexpedition mit Julia

Rückblick: Sonntag, 22. Februar 2009

Unser zweiter gemeinsamer Tag hatte gewisse Ähnlichkeiten mit dem ersten. Um 11 Uhr habe ich die Eier zum Kochen ins Wasser getan. Dann haben wir ausgedehnt gefrühstückt und just in dem Moment, als wir fertig waren, hatte es aufgehört zu regnen. Wir sind also losspaziert, am Rhein (diesmal auf der anderen Seite) entlang, haben Fotos gemacht, gequatscht, sind durch die Altstadt geschlendert, haben uns - von der vielen Frischluft ermüdet - in einem Café niedergelassen, übergroßes pain-au-chocolat zu unterkleinen Kaffeetässchen genossen und haben danach den Heimweg angetreten.

Wieder bei mir gab es nach einer kurzen Erholungsphase, in der wir Bilder und YouTube-Videos angeschaut haben, ein leckeres Kinderessen: Fischstäbchen, Spinat und Kartoffelbrei (hier sagt man Kartoffelstock, Julia sagt Kartoffelmus). Vollgefressen bis unters Dach sind wir in ein kurzzeitiges Verdauungskoma gefallen² und bald danach musste ich Julia schon wieder zum Zug bringen. Es war ein komisches und doofes Gefühl, wieder so allein zu sein. Aber es war ein wahnsinnig schönes Wochenende und es hat mir unglaublich gut getan, jemanden um mich zu haben, den ich kenne und mag. Ich glaube sonst wäre vielleicht so etwas wie ein kleiner Heimweh-Ich-kenn-keinen-ich-bin-soooo-allein-ich-will-hier-weg-Blues über mich hergefallen. Liebe Julia, 1000-Dank, dass Du das verhindert hast und danke, dass Du hier warst!!

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2 Wer mich besuchen kommt, muss sich natürlich auf einen solchen Essmarathon einstellen...

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