Freitag, 20. Februar 2009

Ankunft in Basel

Rückblick: Sonntag, 15. Februar 2009

Nachdem ich in Basel erst einmal eine Weile orientierungslos das Gleis hoch- und runtergerempelt bin, habe ich irgendwann die Wechselstube gefunden, Geld gewechselt und gleich drei Talerchen in ein Busticket investiert. Wieder hat mir keiner beim Kofferhieven geholfen. Dafür hat mir eine Omi sehr freundlich Auskunft erteilt, wo denn die Bushaltestelle zu finden sei. Die Fahrt war dann kurz (10 Minuten) und schmerzlos. Am Erasmusplatz angekommen musste ich nur die Straßenseite wechseln und war gleich beim richtigen Haus angelangt. Die nächste Hürde war es, den Schrankkoffer in die erste Etage zu befördern. Das war unfassbar anstrengend, meine Lippen haben gezittert und ich habe danach auch streng nach Iltis gerochen...

Zwei meiner neuen Mitbewohner (Lea und Pascal) haben mich bereits erwartet. Wir haben ein bisschen in der Küche geplauscht und ich bin sofort mit Anlauf ins erste Fettnäpfchen getreten: Auf die Frage, ob ich denn Schwiizertüütsch verstünde, habe ich wahrheitsgemäß "Nein, noch gar nicht geantwortet." Ich musste tumberweiser aber noch hinzufügen: "Aber Euch verstehe ich sehr gut!" Das kam nicht so gut an und wurde mit einem beleidigten: "Wir sprechen ja auch Hochdeutsch!!" kommentiert. So hatte ich es natürlich nicht gemeint, aber gebrüllt ist gebrüllt, Löwe und das war nun einmal sehr missverständlich gebrüllt... Das war schon mal eine gute Grundsensibilisierungslehre.

So gegen 18 Uhr überkam mich dann unfassbar große Müdigkeit und ich konnte nach der Anti-Iltis-Dusche nur noch tot ins Bett fallen. So erschöpft war ich schon ewig nicht mehr gewesen.

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