Am Dienstag, den 12. Mai 2009, kam mit einer kleinen Komplikation mein geliebtes Schwesterherz in Basel an. Wir haben ihr Köfferchen in meiner WG abgestellt und sind zu einer kleinen Stadterkundungstour aufgebrochen. Eine Baseltour beginnt man natürlich am besten am Rhein und Mariechen war ganz bezaubert vom bezaubernden Anblick, der sich dem Rheinspaziergänger bietet. Ich habe aber auch noch keine anderen Reaktionen erlebt als Bezauberung, denn der Rhein ist ganz offenkundig das Herz und der Puls dieser Stadt. Jedenfalls ging es weiter über die Mittlere Rheinbrücke, den Rathausplatz, den Rathausfahrstuhl, zur Pfalz und zum Münster. Dann weiter über den Barfi und mit einem kleinen Abstecher auf den Andreasplatz zurück nach Hause, denn das Wetter hatte uns arg zu schaffen gemacht. So als lastete die schwere, warme Luft direkt auf unseren Schultern sind wir zum Erasmusplatz gekrochen und haben uns nach einem Schoggiweggli und einem Tässchen Tee ein Mittagsschläfchen gegönnt. Abends haben wir gemeinsam mit Pipuschka in ihrem Wohnheim gekocht und danach noch versucht "Top Secret" zu sehen, ein Klamauk-Film à la "Nackte Kanone" mit Val Kilmer. Na ja, Schnute und icke sind jedenfalls eingeschlafen, so lustig war der Film...
Am Mittwoch, den 13. Mai 2009, stand dann die Besichtigung des Heubergs und der anderen Universitätsumgebung an und anschließend haben wir uns hingebungsvoll dem Rumschimmeln am Rhein gewidmet. Anschließend ging's uff'n Aldi mit Anne... Die Schnuten wollten ja nicht verhungern!
Also haben wir uns wenig später grünen Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise kredenzt. War jut jewesen!!
Auch den Donnerstag, 14. Mai 2009, haben wir größtenteils mit Einkaufen und Essen verbracht. In den Pausen zwischen dem Essen und dem Schlafen haben wir aber NATÜRLICH für Mariechens Abiprüfungen gelernt. Wie könnte es anders sein?
Aber um noch einmal zum Essen zurückzukommen: Wir haben einen desserttechnisch sehr interessanten und erfolgreichen Trip nach Frankreich, St. Louis, gemacht und uns mit so viel Süßkram eingedeckt, dass wir innerhalb der knappen Woche, die Schnutchens Besuch dauern sollte, beide jeweils drei Kilo zugenommen haben. Schlechte Aussichten also für eine mögliche WG der Majumder-Girls...
Und was ist passiert bei unserem Frankreich-Trip? Wir sind eingeregnet. Ein netter Mairegen eigentlich und als wir erst mal nass waren, konnten wir es auch genießen und die alten Männer an der Tramhaltestelle mit unserer guten Laune erfreuen...
Frisch geduscht haben wir uns dann aufgemacht zu Annika, bei der es famose Burritos gab. Selbstverständlich waren meine Freundinnen begeistert von meiner charmanten, klugen und hübschen Schwester. Der Zur-Pfalz-Verdauungsspaziergang musste wegen Regen leider ausfallen und auf dem Nach-Hause-Weg sind wir dann natürlich eingeregnet...
Schnutes Mantra für die folgenden Tage lautete daher auch folgerichtig "ICH HASSE REGEN", denn wir haben es geschafft, von Donnerstagnachmittag bis Freitagabend insgesamt
viermal einzuregnen. Natürlich haben wir
keinen Schirm mitgenommen, wäre ja zu einfach gewesen und außerdem hätte es dann ja gar nicht geregnet...
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